Verkehrswertgutachten
Ausführliches Wertgutachten mit vertiefter Prüfung, Recherche und nachvollziehbarer Herleitung des Verkehrswerts.

Paderborn ist ein eigener Markt, und innerhalb der Stadt liegen die Preise weit auseinander. Ich bewerte Ihre Immobilie in ihrer Lage und nicht im Stadtdurchschnitt. Welche Bewertung Sie dafür brauchen, klären wir vorab.
Jens Krüger · Sprechen wir darüber: 05261 188 710
Verkehrswertgutachten, Kurzbewertungen und Hauskaufberatung für Haus, Wohnung, Grundstück, Mehrfamilienhaus sowie Gewerbe- und Industrieimmobilien in Paderborn und im Kreis Paderborn – persönlich bearbeitet von Jens Krüger, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH), mit über 20 Jahren Bewertungspraxis und mehr als 700 Bewertungsaufträgen.
Die mittleren Bodenrichtwerte für Wohnbauland reichen in Paderborn von 260 €/m² in Neuenbeken bis 710 €/m² in sehr guten Kernstadtlagen. Was Ihre Immobilie wert ist, hängt deshalb am Stadtteil – und im Kreis an der Kommune und der Lage im Ort.
Standort Lemgo, Holztwete 4 · Ortstermine auch in Salzkotten, Bad Lippspringe und im ganzen Kreis Paderborn
Ausführliches Wertgutachten mit vertiefter Prüfung, Recherche und nachvollziehbarer Herleitung des Verkehrswerts.
Sachverständige Bewertung mit Ortstermin und bewusst reduziertem Prüfungs- und Dokumentationsumfang.
Überschlägige Schreibtischbewertung ohne Ortstermin für eine erste interne Werteinschätzung.
Besichtigung vor der Kaufentscheidung: erkennbarer Zustand, Auffälligkeiten und absehbarer Investitionsbedarf fachlich eingeordnet, der aufgerufene Kaufpreis im Zusammenhang damit. Eigenständige Werteinschätzung: mit Kurzbewertung 1.499 €.
Aufmaß und Berechnung von Wohn-, Nutz- und Mietflächen, bei Bedarf mit Übersichtsgrundrissen.
Ertrags-, Gewerbe-, Produktions- und Industrieimmobilien – individuelles Angebot nach Objektprüfung. Mehrfamilienhäuser → Gewerbe & Industrie →
Für die Stadt Paderborn und die neun Kreiskommunen gelten getrennte Marktberichte; drei Befunde zeigen die Bandbreite:
Erstmals über 5.000 €/m² – Durchschnittswert einschließlich Stellplatz.
Bei älteren freistehenden Häusern in Paderborn bestimmt vor allem der Bodenwert den Preis.
Delbrück gegenüber Büren – ein deutliches Gefälle vom Paderborner Umland in den Süden des Kreises.
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025); Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025).
Der Auftrag bleibt fachlich in einer Hand: vom ersten Gespräch über den Ortstermin und die Marktdatenanalyse bis zur Ausarbeitung und Rückfrage.

Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) · Sachverständiger für Immobilienbewertung
Seit 2005 in der Immobilienbewertung tätig. Bautechnischer und kaufmännischer Hintergrund: Grundstücksmarkt, Gebäude, Nutzung und wirtschaftliche Zusammenhänge werden gemeinsam bewertet.
Für Kanzleien, Berufsbetreuer, Nachlasspfleger und Unternehmen: Bewertungen für professionelle Auftraggeber. Belastungen wie Nießbrauch und Wohnungsrecht oder ein Erbbaurecht werden je nach Bewertungszweck berücksichtigt.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn registrierte 2025 1.212 Kauffälle im gewöhnlichen Geschäftsverkehr. Der Geldumsatz stieg von 378,01 Mio. € auf 444,31 Mio. €. Bebaute Grundstücke und Eigentumswohnungen erreichten deutlich höhere Umsatzzahlen als 2023 und 2024.
2024: 378,01 Mio. €
Verkäufe, +194 gegenüber 2024
inkl. DHH/RH, +55 gegenüber 2024
Verkäufe, höchster Wert seit 2020
Bei unbebauten Grundstücken verlief der Markt uneinheitlich: 43 Wohnbaugrundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser (37 weniger als 2024), aber 40 Grundstücke für Mehrfamilienhäuser und 10 für Gewerbe. Die Bodenrichtwerte zum 01.01.2026 sind weitgehend unverändert; wo Änderungen nötig waren, fielen sie mehrheitlich leicht niedriger aus. Die Preisentwicklung für Wohnbauland in der Stadt lag 2025 bei −0,5 %.
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025).
Die Mittelwerte der Bodenrichtwerte für erschließungsbeitragsfreies Wohn- und Mischbauland zeigen die Lagehierarchie innerhalb Paderborns. Außenbereichs- und Innenstadtzonen sind dabei nicht enthalten.
| Lage / Stadtteil | Mittlerer Bodenrichtwert |
|---|---|
| Kernstadt sehr gute Lage | 710 €/m² |
| Kernstadt gute Lage | 610 €/m² |
| Kernstadt mittlere Lage | 510 €/m² |
| Elsen | 450 €/m² |
| Schloß Neuhaus | 420 €/m² |
| Wewer | 390 €/m² |
| Kernstadt mäßige Lage | 370 €/m² |
| Benhausen | 370 €/m² |
| Sande | 360 €/m² |
| Marienloh | 350 €/m² |
| Sennelager | 310 €/m² |
| Dahl | 280 €/m² |
| Neuenbeken | 260 €/m² |
Die Innenstadt bildet einen eigenen Bodenmarkt: Dort sind die Richtwerte auf eine GFZ von 1,8 bezogen und werden mit eigenen Umrechnungskoeffizienten angepasst – bei Wohnnutzung in den Obergeschossen nur mit einem gedämpften Zuschlag. Für Gewerbebauland nennt der Gutachterausschuss in der Kernstadt 150 / 110 / 70 €/m², für Technologie-, Büro- und Verkaufsstandorte 170 bis 230 €/m².
Nach dem starken Anstieg bis 2022 ist das Bodenpreisniveau seitdem stabil: Der aus den Bodenrichtwerten abgeleitete Gesamtindex (1995 = 100) lag 2022 bei 362,3, 2024 bei 364,2 und 2025 wieder bei 362,3.
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025).
2025 wurden 101 freistehende Einfamilienhäuser, 105 Doppelhaushälften und Reihenendhäuser (davon 22 Neubauten), 65 Reihenmittelhäuser und 69 Zwei- und Dreifamilienhäuser verkauft. Die Preisentwicklung verlief gegenläufig.
| Baujahr | EFH freistehend | DHH / Reihenendhaus | Reihenmittelhaus | Zwei-/Dreifamilienhaus |
|---|---|---|---|---|
| 1950–1974 | 425.000 € (−10 %) | 363.000 € (−3 %) | 298.000 € (+11 %) | 443.000 € (+19 %) |
| 1975–1994 | 508.000 € (−12 %) | 373.000 € (+5 %) | 331.000 € (+9 %) | 435.000 € (−2 %) |
| 1995–2023 | 740.000 € (+12 %) | 441.000 € (+4 %) | 397.000 € (−1 %) | 483.000 € (−14 %) |
| Neubau (ab 2024) | – | 521.000 € (+7 %) | 440.000 € (+6 %) | – |
Zusammengefasst geht der Gutachterausschuss für Ein- bis Dreifamilienhäuser von gleichbleibenden Preisen aus. Dahinter stehen aber deutliche Verschiebungen: Ältere freistehende Einfamilienhäuser bis Baujahr 1994 wurden rund 10 % günstiger gehandelt, jüngere etwa im gleichen Umfang teurer. Bei Doppelhaushälften und Reihenhäusern stiegen die Preise in sechs von acht Altersklassen um 4 bis 11 %.
Ohne Bodenwert gerechnet (Gebäudefaktoren 2024/2025) lag der Gebäudeanteil bei freistehenden Häusern der Baujahre 1950 bis 1974 bei nur 915 €/m² Wohnfläche, bei Baujahren 1995 bis 2023 bei 2.295 €/m² – ein Hinweis darauf, wie stark der Bodenwert in Paderborn den Preis älterer Häuser bestimmt.
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025).
Mit 598 Verkäufen erreichte der Wohnungsmarkt 2025 den höchsten Umsatz seit 2021. In allen Baujahresklassen stiegen die Preise – von rund 80 €/m² bei Neubauten bis rund 385 €/m² bei Wohnungen der Baujahre 2010 bis 2023. Auffällig ist der hohe Anteil von Umwandlungen: 22 % der Verkäufe nach 2,4 % im Vorjahr.
Durchschnittswert 2025
Durchschnittswert 2025
Durchschnittswert 2025
Durchschnittswert 2025
Die Durchschnittswerte der Kernstadt enthalten den anteiligen Bodenwert und einen Stellplatz. In Schloß Neuhaus, Elsen und Sande liegt das Preisniveau rund 400 €/m² niedriger, in den übrigen Stadtteilen noch darunter.
Für den häufigsten Wohnungstyp – 60 bis 100 m² in Anlagen mit 4 bis 16 Einheiten – nennt der Bericht für das gesamte Stadtgebiet: Neubau 4.710 €/m² (24 Kauffälle), Baujahre 2010 bis 2023 3.740 €/m², 1995 bis 2009 2.975 €/m², 1975 bis 1994 2.740 €/m² und 1950 bis 1974 2.335 €/m².
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025).
Der Gutachterausschuss leitet Liegenschaftszinssätze und Rohertragsfaktoren nach der tatsächlichen Nutzung der Gebäude ab; für Wohngebäude wurden nur Objekte mit mehr als 25 Jahren Restnutzungsdauer berücksichtigt. Mieten stammen vorrangig aus tatsächlichen Verträgen, ergänzend aus dem qualifizierten Mietspiegel (seit 01.04.2025).
| Objektart | Liegenschaftszinssatz | Rohertragsfaktor | Fälle |
|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus freistehend | 1,6 % | 34 | 35 |
| Doppelhaushälfte / Reihenendhaus | 1,7 % | 30 | 27 |
| Reihenmittelhaus | 1,8 % | 29 | 13 |
| Zwei- und Dreifamilienhaus | 2,5 % | 24 | 16 |
| Mehrfamilienhaus (gewerbl. bis 20 %) | 3,4 % | 19 | 18 |
| Gemischt genutztes Gebäude | 4,2 % | 15 | 11 |
| Büro- und Geschäftshaus (inkl. 2024) | 4,5 % | 15 | 5 |
| Gewerbe- / Industrieobjekt | 5,6 % | 13 | 12 |
| Eigentumswohnung Neubau | 1,2 % | 43 | 57 |
| Eigentumswohnung Bj. 1975–1994 | 1,7 % | 28 | 200 |
Mehrfamilienhäuser wurden im Mittel für 1.642 €/m² bei einer Nettokaltmiete von 7,12 €/m² gehandelt. Neubau-Eigentumswohnungen erzielten im Mittel 4.824 €/m² bei 9,33 €/m² Miete – daraus ergibt sich der sehr niedrige Zinssatz von 1,2 %. Die Fallzahlen im Gewerbe sind klein; für ältere, größere Wohnanlagen weichen die Werte nach Angabe des Gutachterausschusses teils erheblich ab.
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025).
Der Gutachterausschuss leitet die Marktanpassung seit 2021 als Funktion aus Kaufpreisen ab. Für freistehende Einfamilienhäuser (37 Kauffälle 2025) gilt: marktangepasster Sachwert = 0,8544 × vorläufiger Sachwert + 35.534 €. Bei 450.000 € vorläufigem Sachwert ergeben sich rund 420.000 €.
Für Doppelhaushälften und Reihenhäuser (43 Kauffälle) und Zwei- und Dreifamilienhäuser (18 Kauffälle) gelten eigene Funktionen mit deutlich geringerem Bestimmtheitsmaß. Zusätzlich schreibt das Paderborner Modell Besonderheiten vor – etwa die Berücksichtigung einer baulichen Minderausnutzung des Grundstücks bei jüngeren Gebäuden. Die Funktionen sind nur bei modellkonformer Berechnung und innerhalb der Stichprobengrenzen anwendbar.
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025).
Für Eigentumswohnungen, freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Doppel- und Reihenhäuser hat der Gutachterausschuss Immobilienrichtwerte in 20 Zonen abgeleitet; die Kernstadt ist dabei weiter untergliedert. Grundlage sind Kauffälle der Jahre 2023 bis 2025 (Wohnungen) bzw. 2021 bis 2025 (Häuser). Lagewert und Baujahr erwiesen sich als wichtigste Merkmale.
Die Richtwerte sind über BORIS.NRW und den städtischen Immobilienpreiskalkulator frei abrufbar. Sie liefern einen Wert in erster Näherung – Zustand, Modernisierung, Rechte und Besonderheiten des Objekts bleiben unberücksichtigt.
Für die neun Kommunen des Kreises außerhalb der Stadt Paderborn ist der Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Paderborn zuständig. 2025 gingen dort 1.436 Kaufverträge ein (+4 %); 1.329 davon wurden mit einem Umsatz von 335,5 Mio. € ausgewertet. Die Zahlen werden hier getrennt von der Stadt Paderborn dargestellt und nicht addiert.
| Stadt / Gemeinde | Kaufverträge 2025 | Geldumsatz | Wohnbauland Kernort gut / mittel / mäßig | Ø Kaufpreis EFH/ZFH ab Bj. 1970 |
|---|---|---|---|---|
| Salzkotten | 225 | 58,5 Mio. € | 340 / 315 / 290 €/m² | 384.000 € |
| Bad Lippspringe | 193 | 59,7 Mio. € | 475 / 420 / 350 €/m² | 446.000 € |
| Delbrück | 191 | 50,5 Mio. € | 490 / 440 / 360 €/m² | 375.000 € |
| Büren | 170 | 33,0 Mio. € | 150 / 130 / 115 €/m² | 324.000 € |
| Hövelhof | 147 | 42,0 Mio. € | 360 / 340 / 310 €/m² | 381.000 € |
| Bad Wünnenberg | 139 | 29,5 Mio. € | 150 / 130 / 110 €/m² | 286.000 € |
| Borchen (Nord-/Kirchborchen) | 94 | 24,6 Mio. € | 385 / 365 / 330 €/m² | 415.000 € |
| Altenbeken | 87 | 21,3 Mio. € | 190 / 160 / 125 €/m² | 358.000 € |
| Lichtenau | 83 | 16,5 Mio. € | – | 339.000 € |
Die Bodenrichtwerte zeigen ein deutliches Gefälle vom Umland der Stadt Paderborn zum Süden des Kreises: In den Kernorten von Delbrück (440 €/m² mittlere Lage), Bad Lippspringe (420 €/m²) und Borchen (365 €/m²) liegt das Niveau nahe an dem der Paderborner Stadtteile, in Büren und Bad Wünnenberg bei 130 €/m². In vielen Ortsteilen – etwa in Lichtenau oder Büren – weist der Gutachterausschuss Werte zwischen rund 40 und 135 €/m² aus.
Die Preise für Wohnbauland stiegen 2025 im Mittel leicht, um bis zu rund 5 %, in Delbrück und Bad Wünnenberg teils um bis zu 10 %; in Salzkotten und einzelnen Zonen gingen sie um rund 5 % zurück. 142 Baugrundstücke wechselten den Eigentümer, 58 davon aus kommunaler Hand – allein 49 in Salzkotten. Kommunales Bauland (erschließungs- und kanalanschlussbeitragsfrei) kostete 2025 im Mittel 192 €/m², privates Bauland in den Kernbereichen (erschließungsbeitragspflichtig) 285 €/m².
Hinweis zur Datenlage: Der Überblick des Berichts nennt einen Geldumsatz von rd. 335,1 Mio. €, die Umsatztabellen 335,5 Mio. €; hier wird der Tabellenwert verwendet.
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025).
Der Gutachterausschuss teilt den Kreis in zwei Lagen: Lage 1 umfasst die Kernorte von Bad Lippspringe, Hövelhof, Delbrück, Salzkotten und Borchen, Lage 2 die Kernorte von Altenbeken, Lichtenau, Büren und Bad Wünnenberg sowie alle Ortsteile. Die Preise der Ein- und Zweifamilienhäuser bei gebrauchten Objekten stagnieren annähernd.
| Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser 2025 | Ø Kaufpreis | Ø €/m² Wfl. | Ø Bodenwertanteil | Kauffälle |
|---|---|---|---|---|
| Lage 1 · Baujahre 1990–2009 | 477.000 € | 3.400 € | 200.000 € | 13 |
| Lage 1 · Baujahre 1970–1989 | 379.000 € | 2.370 € | 215.000 € | 35 |
| Lage 2 · Baujahre ab 2010 | 457.000 € | 2.950 € | 90.000 € | 17 |
| Lage 2 · Baujahre 1990–2009 | 380.000 € | 2.420 € | 100.000 € | 31 |
| Lage 2 · Baujahre 1970–1989 | 307.000 € | 1.840 € | 103.000 € | 49 |
Auffällig ist der Bodenwertanteil: In den nördlichen Kernorten macht der Boden bei Häusern der 1970er- und 1980er-Jahre im Mittel 215.000 € und damit mehr als die Hälfte des Kaufpreises aus, in Lage 2 rund 100.000 €. Die Immobilienrichtwerte für Ein- und Zweifamilienhäuser (Normobjekt Baujahr 1995, 140–149 m², 650–799 m² Grundstück, Bodenwert 175 €/m²) liegen zum 01.01.2026 zwischen 2.510 €/m² in Lichtenau und 2.910 €/m² in Hövelhof.
Ø 2025, 43 Kauffälle, inkl. Stellplatz
Ø 2025, 39 Kauffälle
Ø 2025, 90 Kauffälle
mittlere Lage, 60–100 m²
Gebrauchte Eigentumswohnungen wurden 2025 deutlich teurer: Der Durchschnitt der Weiterverkäufe ab Baujahr 1970 stieg von 2.220 €/m² (2024) auf 2.490 €/m². Neubauwohnungen in Lage 1 blieben mit 4.010 €/m² annähernd stabil; in Lage 2 lagen zu wenige Verkäufe vor. Die Mieten stiegen im Mittel um rund 4 %; die Mietwertübersicht des Gutachterausschusses reicht für Wohnungen ab Baujahr 2020 von 7,80 €/m² in den südlichen Ortsteilen bis 10,30 €/m² in den nördlichen Kernorten.
Die Liegenschaftszinssätze sind im Kreis sehr niedrig: 0,8 % für freistehende Einfamilienhäuser, 1,7 % für Dreifamilienhäuser, 2,6 % für Mehrfamilienhäuser (Ertragsfaktor 18,5) und 2,1 % für Neubau-Eigentumswohnungen. Für überwiegend gewerblich genutzte Objekte nennt der Gutachterausschuss 2,5 % mit einer Standardabweichung von ±2,8 – ein Wert, der im Einzelfall kaum ohne objektbezogene Herleitung verwendbar ist.
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Kreis Paderborn, Grundstücksmarktbericht 2026 (Berichtszeitraum 2025).
Paderborn ist nach Bielefeld der zweite große städtische Immobilienmarkt in Ostwestfalen-Lippe; im nördlichen Umland liegen die Bodenwerte nahe am Niveau der Stadtteile, im Süden des Kreises deutlich darunter. Ich bewerte jede Immobilie mit den Daten des zuständigen Gutachterausschusses und prüfe Zustand, Modernisierung und Besonderheiten vor Ort – denn in den nördlichen Kernorten macht der Boden bei älteren Häusern mehr als die Hälfte des Kaufpreises aus.
Bewertung anfragen → oder direkt anrufen: 05261 188 710
Grundlagen sind der Grundstücksmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn und der Grundstücksmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Kreis Paderborn (Altenbeken, Bad Lippspringe, Bad Wünnenberg, Borchen, Büren, Delbrück, Hövelhof, Lichtenau, Salzkotten), jeweils mit dem Berichtszeitraum 2025.
Beide Ausschüsse arbeiten mit eigenen Auswertungsmodellen. Die Zahlen werden deshalb getrennt dargestellt; Kennzahlen der Stadt dürfen nicht auf Kreiskommunen übertragen werden und umgekehrt.
Vom Standort Lemgo aus übernehme ich Bewertungen in der Stadt Paderborn mit allen Stadtteilen von Schloß Neuhaus und Elsen bis Neuenbeken sowie im gesamten Kreis Paderborn: in Delbrück, Salzkotten, Bad Lippspringe, Hövelhof, Borchen, Altenbeken, Büren, Bad Wünnenberg und Lichtenau. Darüber hinaus bin ich in ganz Ostwestfalen-Lippe tätig – im Kreis Lippe, in Bielefeld und in den Kreisen Gütersloh, Herford, Höxter und Minden-Lübbecke mit der Stadt Minden.
Für die Stadt ist der Gutachterausschuss der Stadt Paderborn zuständig, für die übrigen Kommunen der des Kreises; Kennzahlen der Stadt lassen sich nicht auf die Kreiskommunen übertragen. Im Kreis trennt der Gutachterausschuss die Kernorte von Bad Lippspringe, Hövelhof, Delbrück, Salzkotten und Borchen von Altenbeken, Lichtenau, Büren, Bad Wünnenberg und allen Ortsteilen.
Der Gutachterausschuss des Kreises teilt in zwei Lagen: Lage 1 umfasst die Kernorte von Bad Lippspringe, Hövelhof, Delbrück, Salzkotten und Borchen, Lage 2 die Kernorte von Altenbeken, Lichtenau, Büren und Bad Wünnenberg sowie alle Ortsteile. Bei freistehenden Häusern der Baujahre 1970 bis 1989 lag der Bodenwertanteil 2025 in Lage 1 im Mittel bei 215.000 €, in Lage 2 bei 103.000 €. Der Unterschied steckt also vor allem im Grundstück.
Ja – in der Kernstadt ebenso wie in Schloß Neuhaus, Sennelager, Elsen, Wewer, Sande, Marienloh, Benhausen, Neuenbeken und Dahl.
Ja – in Delbrück, Salzkotten, Bad Lippspringe, Hövelhof, Borchen, Altenbeken, Büren, Bad Wünnenberg und Lichtenau. Zuständig ist dort der Gutachterausschuss des Kreises Paderborn, dessen Daten auf dieser Seite gesondert dargestellt sind.
Vor allem wegen des Bodenwerts: Die Bodenrichtwerte in mittlerer Lage liegen in den Kernorten von Delbrück bei 440 €/m² und Bad Lippspringe bei 420 €/m², in Büren bei 130 €/m². Bei älteren Häusern macht der Boden in den nördlichen Kernorten mehr als die Hälfte des Kaufpreises aus.
In der Kernstadt lag der Durchschnittswert 2025 laut Grundstücksmarktbericht bei 5.025 €/m² Wohnfläche einschließlich Stellplatz, erstmals über 5.000 €/m².
Bei älteren Häusern macht der Bodenwert einen großen Teil des Preises aus. Der Gutachterausschuss hat für freistehende Häuser der Baujahre 1950 bis 1974 einen Gebäudeanteil von nur rund 915 €/m² Wohnfläche ermittelt; Modernisierungsbedarf wirkt sich daher stark aus.
Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Paderborn mit Geschäftsstelle beim Amt für Geoinformationen der Stadt.
Alle Bewertungsleistungen im Überblick → Preise im Überblick →
Jeder Kreis und jede Stadt mit eigenem Gutachterausschuss wird auf einer eigenen Marktseite mit den Daten des jeweils zuständigen Grundstücksmarktberichts behandelt.
Die örtlich zuständigen Gutachterausschüsse führen die Kaufpreissammlung, beschließen Boden- und Immobilienrichtwerte und leiten die für die Wertermittlung erforderlichen Daten ab. In NRW sind diese Daten über BORIS.NRW frei zugänglich.
Ein Bodenrichtwert ist kein Verkehrswert eines konkreten Grundstücks, ein Immobilienrichtwert kein Verkehrswert einer konkreten Immobilie. Beide beziehen sich auf modellhafte Normobjekte innerhalb einer Zone. Abweichende Merkmale, Zustand, Rechte und die aktuelle Marktsituation sind in der Bewertung gesondert zu prüfen.
BORIS.NRW – Boden- und Immobilienrichtwerte → GARS.NRW – Gutachterausschüsse NRW → Gutachterausschuss Kreis Paderborn →
Holztwete 4
32657 Lemgo
Tel.: 05261 188 710
info@jk-wertermittlung.de
